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Testbericht IBM T41p Print
Written by J. Simon Leitner   
Sunday, 20 February 2005
ImageDas T41p wird neben dem T42p und T43p von IBM sozusagen als „Mobility“ – Variante des R50p angeboten. Ausgestattet mit einem 14,1“ TFT Display, einer leistungsstarken ATI Mobility FIREGL T2 Grafikkarte bei einem Gewicht von nur 2,4 kg ist dieses Gerät der optimale Begleiter für den mobilen Anwender.

Geräteaufbau

Ausstattung

    •    Intel Pentium M mit 1,7 Ghz und 1 Megabyte Level 2 Cache
    •    1 x 512 MB 333 Mhz DDR RAM
    •    ATI Mobility FIREGL T2 mit 128 MB dezidiertem RAM
    •    60 GB Hdd
    •    DVD +R +RW –R -RW
    •    14.1“ TFT mit der Auflösung 1400 x 1050 Pixel SXGA IPS
    •    9 Zellen Akku, mit laut IBM bis zu 6.4 Stunden Laufzeit
    •    Wireless LAN Standard b, integriertes 56K V.92 Modem, Infrarot und Bluetooth.
    •    Touchpad mit rechter und linker Maustaste, Trackpoint mit 3 Tasten

Wie beim R50p befinden sich die Luftauslässe für die Kühlung, LineIn/Out, S-Video, RJ-11 und RJ-45 sowie zwei USB 2.0 Buchsen an der linken Seite des Gerätes. Des Weiteren ist an der linken Seite ein Kensington Lock und PC-Kartensteckplätze Typ II und III.

An der rechten Seite ist das DVD/RW Laufwerk und der Monitor Ausgang. Diesen haben wir abermals mit einem Sony g400p 19“ Monitor getestet. Das Ergebnis ist bei einer Auflösung von 1280x1024 und 85Hz nur als genügend bis befriedigend zu bewerten, d.h. das Arbeiten ist gerade noch möglich jedoch sehr anstrengend für das Auge. Bei 1024x768 und 85Hz ist die Darstellung gut. Trotz der scheinbar gleichen Konfiguration wie das R50p machen sich hier jedoch erste Unterschiede deutlich erkennbar.

Die Rückseite des Testmodells entspricht dem R50p (Parallel Port, Netzgerät), wobei unser Testmodell jedoch mit einem 6 Zellen Akku ausgestattet ist, welcher sich nahtlos in das Gehäuse einfügt.

Die Tastatur sowie Touchpad und Trackball sind mit dem des R50p ident, und wie schon berichtet 1a. (siehe Testbericht R50p)

Sonstiges

Positiv: Die Bildschirmscharniere sind wie beim R50p aus Metall. Die Rückseite des Displays, sprich die Oberseite des Notebooks ist aus Magnesium gefertigt welches sich nur toll anfühlt, sondern auch zusätzliche Stabilität und Gewichtsreduktion bedeutet.
Negativ: Wie schon angeführt sind meiner Meinung nach zwei USB Ports einfach zu wenig, außerdem ist die Anordnung auf eine Seite beschränkt, welches teilweise unnötigen Kabelsalat bedingt.

Sound (4/10)

Die Lautsprecher sind an der Unterseite der Vorderkante angebracht. Die Basstöne lassen etwas zu wünschen übrig. Die maximale Lautstärke der Boxen kann daher nicht ausgenutzt werden, da bei etwa 80% Lautstärke diese zu übersteuern beginnen.

Die Lautstärke wird mittels 2 Druckknöpfen oberhalb der Tastatur geregelt. Visuelles Feedback über die aktuelle Lautstärke erfolgt durch IBM Tool am Bildschirm.

Display (6/10)

Das Display macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Sofort erkennbar ist jedoch, dass in diesem Modell kein FlexView TFT verwendet wurde.

Image

Die Luminanzmessung ergibt einen Maximalwert von 131 cd/cm² im Displayzentrum sowie einen doch relativ starken Abfall der Helligkeit zu den Displayrändern hin. Dies beweist auch die eher schlechte Ausleuchtung von nur 73,5 %. Weiters ist eine Schwäche bei der Darstellung der Blautöne erkennbar.

 
 
96,3 cd/cm²
112,0 cd/cm²
104,4 cd/cm²
108,3 cd/cm²
131,0 cd/cm²
108,4 cd/cm²
100,6 cd/cm²
122,0 cd/cm²
109,7 cd/cm²
Tabelle mit den gemessenen Helligkeitswerten
(Tabelle entspricht Position am Bildschirm)

Die Messung der 8 unterstützen Helligkeitsstufen des Displays ergab folgende Werte:
8: 130,8 cd/cm² 7: 95,0 cd/cm² 6: 67,7 cd/cm² 5: 49,0 cd/cm² 4: 36,3 cd/cm² 3: 25,7 cd/cm² 2: 18,8 cd/cm² 1: 12,0 cd/cm².

Lieferumfang (7/10)

Analog zum R50p wird das Gerät mit reichlich vorinstallierter Software startklar ausgeliefert. Dazu gehören ein Packet an IBM Tools, DVD Player, Brenn Software, Diagnose Tools, Norton Antivirus Trial;
Besonders das IBM Tool - IBM Access Connections – läßt die Herzen von besonders mobilen Usern höher schlagen: Mittels Standortprofilen werden unterschiedliche TCP/IP,… Einstellungen gespeichert, vom Rechner die jeweiligen Umgebung erkannt, und die dazugehörigen Profile völlig automatisch aktiviert.

Geräuschtest (7/10)

Der Lüfter des T41p hat lediglich 2 Stufen: ein und aus - dennoch ist das Notebook sehr leise. Selbst bei Lüfterbetrieb wird dieser durch die Festplatte übertönt, welche daher eher als störender empfunden werden kann. Grundsätzlich kann man jedoch nicht von einer unangenehmen Geräuschkulisse sprechen.

Leistung (7/10)

Unser Testgerät erreichte beim Test mit PCMark04 3513 Punkte und mit 3DMarks2005 977 Punkte, getestet mit den ATI 9600 Catalyst Treibern.
HalfLife2 Demo Benchmark:
10362 frames 296.762 seconds 34.92 fps 3.140 fps variability

Der Akku erreichte unter Dauerbelastung eine Temperatur von 37°C und erreichte unter Volllast (100% CPU und GPU Auslastung, Bluetooth und WLAN eingeschaltet, maximale Leistung für CPU und GPU - 3dmark05, q3a, hl2 steam_update) eine Laufzeit von 01:01:26 (hh:mm:ss).
Auffällig war auch ein „Pfeifton“ des Gerätes unter Volllast bei Akkubetrieb (Startvorbereitung von Halflife2 Demo), wobei die Festplatte als Grund hiefür ausgeschlossen werden kann.  

Die Leistungsaufnahme betrug maximal (Prozessor belastet: Akku ladet, volle Helligkeit) 51-52 Watt. Feststellbarer Minimal Verbrauch (ruhender Desktop: ohne Akku, kleinste Helligkeit): 20-22 Watt.

Verarbeitung (9/10)

Die Verarbeitung des Notebooks ist gut ausgeführt. Erfreulich ist die Verwendung von Magnesium (-leider nur-) bei der Displayabdeckung/Notebookoberseite.

Das Design des Gerätes ist geprägt von der identen Tastatur wie beim R50p, Das Gehäuse ist in klaren Linien gehalten und verzichtet (Himmel sei Dank) auf den „Blendschutz“ des R50p. Die Magnesiumabdeckung ist farblich gut und dezent auf das Notebook abgestimmt und Teils erst durch Berühren als solche erkennbar.

Wärmetests (7/10)

Die Wärmebelastung liegt etwas über dem des R50p, ist durch die kompaktere Bauweise jedoch verständlich. Nichts desto trotz kommt es selbst unter hoher Belastung zu keinen außergewöhnlich hohen Temperaturen.

Hier eine Tabelle mit den genauen Messwerten unseres Exemplars:


Position
max. Temperatur bei Office Tätigkeiten
Handballenauflage links
30°C
Handballenauflage rechts
30°C
Tastatur
27-34°C
Touchpad
33°C
Boden rechte Seite
30°C
Boden linke Seite
38-46°C

Fazit

Mit seinen gerade mal 2,4 kg ist dieses Gerät wirklich hervorragend für Geschäftsreisende, aber auch für den Privatanwender, die ihr Topgerät gerne immer mit dabei haben, geeignet. Gute Verarbeitung und die hohe Qualität der verwendeten Komponenten sowie eine 3 jährige weltweite Garantie sind gewichtige Argumente für einen eventuellen Kauf, die jedoch auch ihren Preis haben…

Ähnliche Geräte

R50p – „großer Bruder“ des Gerätes
T42p, T43p – gleiche Chassis, andere Ausstattung (fingerprint reader, FlexView TFT,…)

Andere Testberichte / Erfahrungsberichte

Informationen zum T41p und Links zu Forumeinträgen
http://www.golem.de/0311/28562.html

„Testbericht“ zum T41p
http://wiki.bsdforen.de/index.php/IBM_Thinkpad_T41p_mit_FreeBSD

Diskussion rund um T41p und T42
http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-91919

Alles rund ums T41p
http://thinkpad-forum.de/search.php?sid=aa1d4f43be14fc5f9c8d2df63c90aced

{mos_sb_discuss:2}

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Last Updated ( Sunday, 14 May 2006 )
 
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